Schweigepflicht

Schweigepflicht / Abrechnung

Als Heilpraktiker für Psychotherapie unterliege ich der Schweigepflicht im Rahmen des § 203 StGB. Dieser Paragraph verpflichtet mich auch zur Verschwiegenheit gegenüber ihrem Partner über Gesprächsinhalte, die in Einzelgesprächen erörtert werden.

Der einzige, der nur über Datum und Dauer der Gespräche Kenntnis erhält, ist mein Abrechnungsdienstleister. Die MEDAS ist mit ihren Services eines der größten und absolut seriösen Unternehmen Deutschlands in diesem Bereich. Mit ihrer Unterschrift erteilen Sie lediglich die Erlaubnis, dass MEDAS Rechnungen in meinem Auftrag stellen darf. Die Unterschrift entfällt selbstverständlich für den Fall, dass Sie bar bezahlen.

Strafgesetzbuch (StGB) § 203 Verletzung von Privatgeheimnissen

(1) Wer unbefugt ein fremdes Geheimnis, namentlich ein zum persönlichen Lebensbereich gehörendes Geheimnis oder ein Betriebs- oder Geschäftsgeheimnis, offenbart, das ihm als

  1. Arzt, Zahnarzt, Tierarzt, Apotheker oder Angehörigen eines anderen Heilberufs, der für die Berufsausübung oder die Führung der Berufsbezeichnung eine staatlich geregelte Ausbildung erfordert,
  2. Berufspsychologen mit staatlich anerkannter wissenschaftlicher Abschlußprüfung,
  3. Rechtsanwalt, Patentanwalt, Notar, Verteidiger in einem gesetzlich geordneten Verfahren, Wirtschaftsprüfer, vereidigtem Buchprüfer, Steuerberater, Steuerbevollmächtigten oder Organ oder Mitglied eines Organs einer Rechtsanwalts-, Patentanwalts-, Wirtschaftsprüfungs-, Buchprüfungs- oder Steuerberatungsgesellschaft,
  4. Ehe-, Familien-, Erziehungs- oder Jugendberater sowie Berater für Suchtfragen in einer Beratungsstelle, die von einer Behörde oder Körperschaft, Anstalt oder Stiftung des öffentlichen Rechts anerkannt ist,
    4a. Mitglied oder Beauftragten einer anerkannten Beratungsstelle nach den §§ 3 und 8 des Schwangerschaftskonfliktgesetzes,
  5. staatlich anerkanntem Sozialarbeiter oder staatlich anerkanntem Sozialpädagogen oder
  6. Angehörigen eines Unternehmens der privaten Kranken-, Unfall- oder Lebensversicherung oder einer privatärztlichen, steuerberaterlichen oder anwaltlichen Verrechnungsstelle anvertraut worden oder sonst bekanntgeworden ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.