Paartherapie Hamburg – Konfliktthema Macht

Torsten Sannwald | persönlicher und business Coach aus Hamburg für Depressionen, Paartherapie, Mobbing, Burnout und Co.

Torsten Sannwald - Coaching, Psychotherapie (HPG)

Torsten Sannwald

Heilpraktiker, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie, Coach
040-46.08.34.11
mail@sannwald-klaert.de

Konfliktthemen in der Partnerschaft: Macht

Ohnmacht als soziale Strategie

Ohnmacht = ohne Macht. Ohnmächtig = unmächtig. Aber was verleiht uns Macht? Wodurch werden wir mächtig?

Wer sich ohnmächtig fühlt, begreift sich als Spielball – etwa des Partners, des Chefs, der Kollegen, des Glücks, der Gesellschaft oder des Schicksals. Als Spielball ist man nicht in der Lage, auf Umstände, auf ein bestimmtes Verhalten oder eine Behandlung durch andere adäquat – oder überhaupt – zu reagieren. Typischerweise ziehen sich Menschen als Folge davon entweder mehr und mehr zurück; oder flüchten aus der realen auf eine „höhere“ Ebene; oder sie jammern notorisch; oder ihr Unvermögen zu reagieren, entlädt sich in Wut und Aggression. Sich zurückziehen, ignorieren oder kämpfen sind jedoch nur Strategien mit der aktuellen Situation fertig zu werden, im Sinne einer konstruktiven Lösung sind sie natürlich alle drei untauglich.

Ohnmacht = ohne Macht zu handeln, ohne Macht eine Situation zu beeinflussen bzw. zu wenden. absolut sinnlos.

Partnerschaftskonflikt: Schuldzuweisung der eigenen Ohnmacht und doppelte Opferrolle

Wenn man – aus der eigenen Sicht – nicht mehr weiter weiß, alles versucht hat und absolut nichts mehr tun kann, dann muss es ZWANGSLÄUFIG am anderen liegen – das redet uns jedenfalls unser Verstand ein. Das ist jedoch eben der Moment, in dem man alle Macht abgibt – der Moment, in dem man dem anderen zu verstehen gibt, man sei sein „Opfer“ und habe deswegen einen Anspruch darauf, nicht auch noch zusätzlich verletzt zu werden. Das Problem dabei? Beide sehen sich als Opfer des jeweils anderen und beide haben gegenseitig die Erwartung, dass der ihnen hilft, nicht mehr Opfer zu sein und den Konflikt löst. Unternimmt einer von beiden den Versuch in diese Richtung, meldet die Gegenseite unverzüglich neue Vorwürfe an: „Das ist ja mal wieder typisch: Immer denkst Du nur an Dich!“, „Meine Interessen zählen ja überhaupt nichts!“ usw.

Konfliktursache: der Partner soll das Glück beschaffen

Es ist, wie wenn jemand hinten in der Kutsche Platz nimmt und ihr befiehlt: „Fahr uns zum Schloss und da bekommst Du dann auch Pferde!“ Dieses Bild mag einen grundlegenden Sachverhalt im Konflikt veranschaulichen: solange man einen anderen bzw. den Partner als Vehikel – oder um hier im Bild zu bleiben als Kutsche – zur Glücksbeschaffung nutzen will, solange wird es einem nicht gelingen, sich auch nur einen Millimeter vorwärts zu bewegen.

Erfahrungen aus der Paartherapie

Man müsste sich also als erstes selbst vor die Kutsche spannen, um ins Schloss zu gelangen. Wenn ein Partner vorhanden ist, umso besser! Dann kann man ihn unterwegs höflich fragen, ob er nicht mitziehen möchte. Und unter dieser Bedingung – das ist jedenfalls die Erfahrung vieler Jahre als Therapeut – versagt sich plötzlich niemand mehr sondern zieht begeistert mit.

Veranwortung übernehmen

Ohnmächtig ist also der, der die Verantwortung wegdelegiert. Daran ist an sich nichts falsch, nur müsste man sich dann in die Entscheidungen desjenigen fügen, der die Verantwortung übernommen hat. Jammern, Klagen, Vorwürfe, Kränkungen oder Verletzungen jeder Art wären damit obsolet – zumindest theoretisch, funktioniert in der Praxis bloß nie.

Macht durch Handlungs- und Selbstverantwortung

Das was uns Macht verleiht, ist die 100prozentige Übernahme von Selbstverantwortung und eine Bereitschaft die Konsequenzen des eigenen Handelns zu tragen.

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