Eheberatung und Paarberatung Hamburg – Sannwald klärt!

Torsten Sannwald | persönlicher und business Coach aus Hamburg für Depressionen, Paartherapie, Mobbing, Burnout und Co.

Torsten Sannwald - Coaching, Psychotherapie (HPG)

Torsten Sannwald

Heilpraktiker, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie, Coach
040-46.08.34.11
mail@sannwald-klaert.de

Eheberatung und Paarberatung

Eheberatung, Paarberatung, Paartherapie – drei Begriffe, die alle dasselbe meinen, von denen mir aber keiner so wirklich gefällt. Am ersten und zweiten ist es die „Beratung“ die mir nicht gefällt, am dritten ist es die „Therapie“. Warum?

Kein Gefälle zwischen Therapeut und Klient!

Einrichtungsberater, Investmentberater, Steuerberater oder Styleberater – „Berater“ gibt es wie Sand am Meer ebenso wie „Therapeuten“. Bei beiden etabliert sich im Verhältnis zu ihren Kunden immer ein Gefälle-Verhältnis zwischen dem, der mehr weiß und dem, der weniger weiß. Der, der mehr weiß, fängt nun an, Tipps und Ratschläge zu geben, die – angeblich – den Weg aus der Krise ermöglichen.

Tipps und gut gemeinte Ratschläge sind sinnlos

Beliebte Tipps hören sich so an: „Sie sollten sich einen Abend in der Woche reservieren, an dem Sie gemeinsam essen gehen“, „Aggressionen bauen Sie am besten über einen Sport ab“, „Achten Sie mal genau auf Wünsche und Bedürfnisse des anderen und gehen Sie darauf ein“ usw. Allerdings ist es meiner Erfahrung nach so, dass die Erwartungen an den einen Paar-Abend in der Woche den Druck noch erhöhen, Kommunikation so zu betreiben, indem man bestimmte Schlüsselworte vermeidet, von denen man weiß, dass der andere bei deren Erwähnung explodiert. Also gibt man sich doppelt viel Mühe, was dann in unendlichem Krampf, Frust und Angst vor dem nächsten „Paarabend“ in der kommenden Woche mündet. Die Distanz, die man ja eigentlich verringern möchte, wird noch größer.

Beziehung funktioniert nicht nach den Regeln eines Investmentgeschäfts

Aufgestaute Aggressionen bauen sich nicht über Sport ab, denn die Aggressionen gegen den Partner lösen sich dadurch ja nicht auf. Dem anderen Wünsche zu erfüllen, wenn man ihm/ihr eigentlich ins Gesicht kotzen möchte, macht genauso wenig Sinn. Tipps und gut gemeinte Ratschläge führen also definitiv nicht in die Entspannung. Davon abgesehen folgt Beziehung nicht den Regeln eines Investmentgeschäfts, bei dem die Wahl einer geschickten Strategie zwangsläufig den Erfolg garantiert. Meiner Meinung nach ist es reine Therapeuten-Hybris, wenn sie sich Ratschläge anmaßen, wie die Beziehung ihrer Klienten besser funktioniert.

Meine Aufgabe als Ehe- und Paartherapeut

Wer auf den Therapeuten hofft, der kraft seines Eingreifens von außen die eigenen Schwierigkeiten in der Beziehung löst, gibt Verantwortung ab. Wer hofft, dass jemand von außen den Partner veranlassen kann, sich zu ändern, übersieht, dass KEIN Mensch in der Lage ist einen anderen zu ändern. So gern man möchte, aber Verantwortung lässt sich nicht weg deligieren! „Ver-antwortung“ – schon im Wort steckt die Notwendigkeit, eigene Antworten geben – es bleibt einem nichts übrig, als selbst Ver-antwortung selbst zu übernehmen, will man nicht nach Antworten der Anderen, bzw. des Partners leben. Die Übernahme von Selbstverantwortung sich die eigenen „Antworten“ zu geben, zwingt dazu, alle bislang als wahr geglaubten Standpunkte, Sichtweisen und Bewertungen neu zu überprüfen und bei Bedarf zu korrigieren. Mein Job besteht darin, Menschen in die Fähigkeit zu führen, Selbstverantwortung zu über- und neue Standpunkte einzunehmen.

Die Meinung über sich selbst

Denn: „Es sind nicht die Dinge selbst, die uns zu schaffen machen, sondern die Vorstellungen und Meinungen von den Dingen.“, schrieb der griechische Philosoph Epiktet. Demnach lohnt es sich mal zu untersuchen, was man über sich selbst – über Frauen, über Männer, über Beziehung, über Glück, über das Leben usw. denkt. Meiner Erfahrung nach, besteht, wenn ich etwas genauer nachfrage, immer eine große Differenz zwischen dem was die Leute im ersten Moment sagen, wie sie über sich selbst und die Dinge denken und dem, was sie letztlich tatsächlich denken.

Die Beziehung selbst ist nie das Problem

Geht man mal für einen Moment lang davon aus, dass die knapp 2.000 Jahre alte These von Epiktet stimmt, gäbe es in Wahrheit nichts, was an sich „schlimm“ wäre. „Schlimm“ wäre demnach nur eine menschliche Bewertung der Situation. Folglich wären auch all Ihre Probleme jeweils nicht das Problem, sondern das, was Sie auf unterschiedlichsten Ebenen darüber denken. Insofern wäre, wenn man logisch weiterdenkt, das was man über sich selbst, über Frau und Mann, über Beziehung, Leben und Glück denkt, an den Ergebnissen ablesbar, die man aktuell in seinem Leben hat – dazu schaue man sich die Qualität seiner Partnerschaft an; oder seine berufliche Situation, seinen materiellen Wohlstand, seinen gesundheitlichen Zustand, seine Energie oder seinen Antrieb.

Realität ist die Folge von Meinungen und Bewertungen über sich und die Dinge

Gehen wir mal für einen Moment lang davon aus, dass das eigene Erleben tatsächlich nur von den Meinungen und Bewertungen über die Dinge abhinge, dann wäre auch die aktuelle Situation, die Sie in Ihrem Leben haben, nur die Folge von einem bestimmten Denken. Um sich eine andere Realität zu erschaffen, wäre im Umkehrschluss ein anderes Denken über sich und die Dinge vonnöten. Und weil es nun mal so ist, dass jeder Mensch – Sie eingeschlossen – selber für sein Denken verantwortlich ist, müsste das am Ende sogar funktionieren.

Wenn sich an dieser Stelle ein entschiedenes aber meldet, ist das ganz normal: ABER es gibt doch Zwänge, ABER es gibt doch Umstände, aber es gibt doch Notwendigkeiten, aber es gibt doch den Chef oder die Vergangenheit – innerhalb von Sekunden taucht eine Unzahl von ABERS auf, die Epiktets These schlicht widerlegen.

Freiheit gewinnt man durch die Übernahme von Selbstverantwortung

Liegt Epiktet falsch? Kann sein. Andererseits liegt doch der ganz große Vorteil von Übernahme 100prozentiger Selbstverantwortung darin, dass man zu jedem Zeitpunkt seine Hände fest am Steuer seines Lebens- und seiner Freiheit behält, die Dinge im eigenen Sinne zu verändern. Es ist Ihre Entscheidung, an „guten Gründen“ festzuhalten – oder einen Schritt in Richtung Freiheit zu machen.

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Praxisraum Bild Nummer 2, in dem unter anderem die Paartherapie durchgeführt wird.

Praxis Bild Nummer 3 - Raum unter anderem für Paartherapie

Praxis Bild Nummer 3, in der unter anderem die Paartherapie durchgeführt wird