Erfolgreiche Eheberatung in Hamburg
individuelle Eheberatung

Erfolgreiche Eheberatung in Hamburg

Auf der Schuldwippe geht es auf und nieder – und immer ist die Angst im Spiel. Denn ist man oben, treibt einen die Angst, seine Macht zu verlieren und gibt denjenigen Schuld, die einem die übergeordnete Position streitig machen wollen. Ist man unten, hat man Angst vor der Überlegenheit des anderen und gibt denjenigen Schuld, die einen machtlos machen. Schuldvorwürfe entstehen immer aus der Angst, etwas zu verlieren, was man mal besessen hat – sei es Land, seien es Jagdgründe oder bestimmte Gedanken, Ideen, Vorstellungen, Sichtweisen und Bewertungen. Aus der Angst heraus, etwas zu verlieren, schiebt man dem anderen, der einem was wegnehmen will, Schuld zu. Es geht immer um Besitz – entweder wird denen Schuld zugeschoben, die einem den Besitz streitig machen oder denen, die einen daran hindern, den ersehnten Besitz zu besitzen. Besitz ist in diesem Zusammenhang ein weitgefasster Begriff: Es kann sich tatsächlich um materiellen Besitz, aber auch um ideologischen Besitz handeln – um bestimmte Ideen, Glaubensrichtungen, Gesinnungen, um Freiheit, Rechte oder eine gewohnte Art der Lebensführung.

Die spaltende Schuld

Aktuelles Beispiel: die Impfgegner, die die Impfbefürworter beschuldigen, in ihr Recht auf Selbstbestimmung eingreifen zu wollen – und die Impfbefürworter, die die Impfgegner umgekehrt beschuldigen, wegen deren Uneinsichtigkeit von ihnen weiterhin als Geiseln in der nicht enden wollenden Pandemie gehalten zu werden. Tatsächlich geht es nicht ums Impfen – das Impfen ist lediglich der Auslöser in einem Kampf um zwei unterschiedliche Verständnisse von Freiheit, die beide Seiten jeweils mal irgendwo gelernt haben und in denen sie verhaftet sind. Die Pandemie ist lediglich eine Theaterbühne auf der sich eine Spaltung der Gesellschaft abspielt, die viel tiefer wurzelt, als die Argumente pro und contra Impfung. Deshalb sorgt der Impfstoff derzeit auch nur dafür, dass es kein Massensterben gibt – die Lösung des mehr als 10.000 Jahre alten Problems, das sich diesmal im Gewand von Corona zeigt, ist er nicht.

erfolgreiche Eheberatung

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So einfach:

  1. Leben vollzieht sich prinzipiell auf sämtlichen Ebenen immer als Folge des Wechselspiels zwischen Pol und Gegenpol
  1. Pol und Gegenpol konnten noch nicht unterschieden werden, solange sie in der Einheit waren
  1. Existenz von lat. ex-ire ist das Heraustreten aus der Einheit hinein in die Polarität
  1. Der Mensch kann physische Existenz erst leben, wenn er aus der Einheit heraus- und in die Polarität eingetreten ist
  1. Als polare Existenz kann sich der Mensch Einheit nicht vorstellen, sondern ausschließlich im Nacheinander ihrer Bestandteile erleben
  1. Mit jeder Entscheidung für „das Eine“ bleibt der Mensch der Einheit „das Andere“ schuldig
  1. Schuld bezeichnet völlig wertfrei immer den Pol, der im Moment noch ungetan ist
  2. Der moralisch wertende Kontext, in dem wir Schuld bis heute verstehen hat sich mit der Sesshaftwerdung des Menschen 10.000 – bis 12.000 v. Chr. etabliert
  1. Zuweisungen von moralischer Schuld entstehen immer aus einem Gefühl der Angst, Besitz zu verlieren oder Besitz gar nicht erst nicht erlangen zu können
  1. „Besitz“ kann materieller als auch ideologischer Natur sein

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