Paarberatung aus Hamburg

Die Erde lächelt, weil sie in der Paartherapie Hamburg schon immer gelächelt hat – weil sie keine Schuld kennt, weil sie nicht bewertet in gut und schlecht, weil sie ihre Existenz wertfrei einfach als zeitliche Abfolge von unterschiedlichen Ereignissen sieht, weil sie weiß, dass ihre physische Existenz durch den Menschen nicht zerstört werden kann und sie weiß, dass auch ihr Leben als Bestandteil universellen Seins, ohne Anfang und ohne Ende, ewig ist. Universelles Sein in der Einheit spaltet sich zu physischem Leben in der Polarität auf und als physisch Lebendem obliegt es dem mit Bewusstsein ausgestatteten Menschen, die eigenen Antworten auf die Frage zu finden, was dem Leben dient – darin besteht seine Ver-Antwortung.

Brillantes Bewusstsein

Der Irrglaube des Menschen besteht darin, sich dank seines Bewusstseins über die Erde erheben und Leben nun nach seinen eigenen Spielregeln in der Paartherapie Hamburg definieren zu können. Trotz seines brillanten Bewusstseins erkennt er nicht, dass sein ganzes Handeln dem Leben nicht dient, sondern zerstörerisch wirkt. Dem Leben, in diesem Fall repräsentiert durch die Erde, ist das einerlei, denn es kennt keine Schuld – um sich selbst zu dienen, reguliert es das zerstörerische Element durch Temperaturen, in denen menschliches Leben nicht mehr stattfinden kann oder durch Coronaviren einfach wieder aus dem System.

Schuld schafft lebensfeindliches Klima

Es ist natürlich kein bewusster Akt der Erde, die Temperaturen zu erhöhen – es ist der Mensch selbst, der sich das lebensfeindliche Klima selbst schafft, weil er eines nicht begreift: das Leben in der Paartherapie Hamburg wurde ihm geschenkt unter der Bedingung, dass er ihm dient. Der Mensch hingegen glaubt, seine Freiheit sei der größte Wert im Leben – und übersieht, dass Freiheit untrennbar an Ver-Antwortung gekoppelt ist. Immer will der Mensch nur das eine, aber nicht das andere: Er will Freiheit, aber keine Verantwortung; er will das Saubere, aber keinen Dreck; er will Harmonie, aber keinen Konflikt; er will Gesundheit, aber keine Krankheit; er will ewige Jugend, aber das Alter will er nicht usw.

In seiner Mitte ankommen

Es ist dieses einseitige Streben, das in einer auf Polarität gebauten Welt in der Paartherapie Hamburg nicht funktioniert. Dass der Mensch nur das eine will, bringt das andere nicht zum Verschwinden. Und so bricht es sich nunmehr aus dem Verborgenen unkontrolliert Bahn – für den Menschen fühlbar als unvermittelter Schicksalsschlag, als Krankheit oder sonstiges Unglück. Es geht im Leben darum, keine Seite mehr zu unterdrücken, keiner Seite mehr den Vorzug zu geben, sondern in Anerkennung beider Seiten „in seiner Mitte“ im Frieden zu sein. Diesem Thema hat Goethe knapp 60 Jahre seines Lebens im Verfassen des „Faust“ gewidmet.

Paartherapie die funktioniert

Das Höhlengleichnis

Den Zusammenhang zwischen den Polaritäten Freiheit und Verantwortung beschrieb der griechische Philosoph Platon aber bereits viel früher schon vor rund 2500 Jahren in seinem Höhlengleichnis: In einer Höhle sitzen Menschen, die so gefesselt sind, dass sie den Kopf nicht wenden, nur stur geradeaus an die Wand vor sich gucken und auch ihre jeweiligen Nachbarn nicht sehen können. Könnten sie ihren Blick in der Paartherapie Hamburg um 180° wenden, würden sie auf eine Art Kasperletheater gucken, in dem die nicht sichtbaren Puppenspieler von unten Figuren über die Bühne bewegen.

Die Schattenwelt

Hinter dem Kasperletheater flackerte ein Feuer und in ganz weiter Entfernung könnten sie noch den Eingang zur Höhle erkennen, durch den fahl das Licht hereinfällt. Doch diese Anordnung sehen die Gefesselten nicht – alles, was sie sehen, sind die Schatten der Puppen, die sich im Schein des Feuers an der Wand abzeichnen und auf die sie unverwandt starren müssen. Mit anderen Worten: Was sie nicht sehen, sind die eigentlichen, dreidimensionalen Figuren, sondern lediglich deren zweidimensionale Schatten in der Paartherapie Hamburg. Was sie auch nicht sehen können, sind die Spieler – was sie hingegen hören, sind deren Stimmen, die sie fälschlicherweise den Schatten zuordnen.
Wie wirklich ist die Wirklichkeit
So wird für die Gefesselten eine Illusion von sprechenden Schatten zu ihrer Realität. Ja, sie glauben so sehr an die Schatten, dass sie sogar versuchen, aus deren Handlungen Gesetzmäßigkeiten und Prognosen abzuleiten, um demjenigen Lob und Ehre zu erweisen, der die besten Voraussagen macht. Die Gefesselten in der Paartherapie Hamburg sind gefangen in einer zweidimensionalen Welt, in der sie Trugbildern falsche Stimmen zuordnen, irrtümliche Rückschlüsse ziehen, willkürlich interpretieren und aus ihren Interpretationen etwas vollkommen Sinnentleertes destillieren, was sie für die Wirklichkeit halten.
Die Träumenden
Um tatsächlich zu erfassen, was w i r k l i c h ist, fehlt ihnen die entscheidende, dritte Dimension. Sie eröffnet sich aber nur dem, der sich umdreht – vergleichbar einem Träumenden, der so lange an die Existenz von kreischenden Monstern glaubt, die ihn umbringen wollen, bis er aufwacht und feststellt: es war alles nur ein Traum in der Paartherapie Hamburg.

Fixierung auf die Schatten

Natürlich repräsentieren die Gefesselten in der Paartherapie Hamburg „den Menschen“, die Höhle „die Welt“, die er sich geschaffen hat und das Feuer, das die Schatten an die Wand wirft, den beschränkten Rahmen seiner Erkenntnisfähigkeit. Da der Mensch allein fixiert ist auf die Schatten, die vor ihm tanzen und deren vermeintliche Stimmen, nimmt er seine Mitmenschen, die neben ihm sitzen, gar nicht wahr – sondern spricht mit ihnen, ohne sie zu sehen, über tanzende Schatten. Er glaubt, dass das, was er sieht und hört die Wirklichkeit ist und versteht nicht, dass die Wirklichkeit – das Wirkende – unsichtbar in Person der Puppenspieler hinter ihm liegt.
Repräsentanz von Wirklichkeit
Sie repräsentieren das Göttliche, was die dreidimensionalen Puppen auf der w i r k l i c h e n Weltbühne bewegt. Es wäre so einfach für den Menschen die Wirklichkeit zu schauen und sich als Teil einer göttlichen Ordnung zu begreifen – er bräuchte sich nur umzudrehen. So aber lebt er verstrickt in zweidimensionalen Projektionen, die das Licht des Feuers als Schattenbilder der Wirklichkeit an die Wand malt.

Der Austritt aus dem Schatten

Platon stellt die Frage, was wäre, wenn sich einer der Gefangenen befreien und aus der Höhle heraustreten würde? Dieser Mensch wäre so sehr vom Sonnenlicht geblendet, dass er zunächst gar nichts erkennen könnte und sich seine Augen nur langsam an die neue Situation gewöhnen müssten. Erst könnte er nur Schatten sehen, dann auch andere Menschen erkennen, um schließlich nach oben zur Sonne zu schauen und auf einmal zu begreifen, dass alle Schatten nur verdecktes Licht sind. Nun hätte er keine Lust mehr, in die Höhle zu den Gefangenen zurückzukehren – er wäre so sehr ans Licht gewöhnt, dass es ihm unsinnig vorkäme, weiterhin Schattenwissenschaft zu betreiben. Daraus würden die Höhlenbewohner in der Paartherapie Hamburg aber sofort folgern, er habe sich draußen die Augen verdorben und gemeinsam beschließen, jeden zu töten, der versuchen würde, sie zu befreien.

Subjektive Realität

Der Mensch in der Höhle lebt in einem Abglanz der Wirklichkeit, die nicht d i e Wirklichkeit, sondern nur seine subjektive Realität ist. Von der glaubt er, dass sie die einzig wahre sei und zu deren Verteidigung er alle umzubringen würde, die eine andere Realität haben. Platon beschreibt hier die Geburtsstunde der Schuld: die Rechtgläubigen erheben sich über die, von denen sie glauben, dass sie Unrecht haben und teilen die Welt damit in ein Oben und Unten, in ein Besser und Schlechter. Sie beschuldigen diejenigen, die es wagen würden, sie von der Vorstellung der Welt als Schattenspiel in der Paartherapie Hamburg zu befreien. Dabei haben die sich nur aufgemacht, um ihre eigenen Antworten in der Wirklichkeit zu finden – jenseits aller Schatten. Mit dem Heraustreten aus der Höhle wird aus dem gefangenen Menschen der Mensch in Ver-Antwortung.

Die Entscheidung für Mut

Dazu braucht es Mut – Mut, ein bekanntes Umfeld zu verlassen und Mut, seine Angst vor der Reaktion der Mehrheit zu überwinden. Nur der, der die Entscheidung fällt, die Schattenwelt zu verlassen und sich eigenen Antworten auf Fragen zu geben, die das Leben stellt, überwindet seine Angst und übernimmt Ver-Antwortung für sich. Dieser neue Weg kann nicht von oben nach unten verordnet werden – ihn zu gehen, muss jeder einzelne für sich selbst entscheiden, denn das Unten würde die Verantwortung für sich wieder nicht übernehmen, sondern an das Oben in der Paartherapie Hamburg abgeben.

Der Therapeut ist Diener

Der Therapeut, in der wörtlichen Übersetzung u. a. „der Diener“, bekleidet wie der Arzt ein Amt, indem es einzig seine Aufgabe ist, Klienten dabei zu d i e n e n, sich von den Schatten zu befreien, um die Ver-Antwortung für ihr Leben übernehmen zu können. Ebenso wenig wie es die Aufgabe des Arztes in der Paartherapie Hamburg ist, seine Patienten zu bemitleiden oder ihnen ihre Raucherei vorzuhalten, ist es die Aufgabe des Therapeuten, seinen Klienten Tipps und gute Ratschläge zu geben, noch jedwede persönliche Stellungnahme zu deren konkreten Problemen abzugeben. Meine Einsicht nach unzähligen Stunden in eigenen Therapien war irgendwann: weder ein Therapeut noch Medikamente können meine Probleme wirklich lösen. Der Einzige, der meine Probleme lösen kann, bin ich selbst – indem ich das übernehme, wogegen ich mich so lange mit Händen und Füßen gesträubt habe: meine Ver-Antwortung.

Wegregulierung von Verantwortung

Auf staatlicher Ebene ist das ständige Erweitern der Gesetzestexte und das Bestreben, alles bis ins kleinste Detail zu regeln, nichts anderes als der Versuch, Ver-Antwortung wegzuregulieren. Wir sind so sehr daran gewöhnt, unsere Ver-Antwortung nach oben abzugeben, dass es unter diesem Aspekt kein Zufall wäre, dass Deutschland in der Paartherapie Hamburg sechzehn Jahre lang von einer „Mutti“ regiert wurde. Es wäre auch kein Zufall, dass in Zeiten von massiven Problemen wie der Klimakatastrophe, Erwachsene sich wieder zu Kindern reinfantilisieren, die sich danach sehnen, dass die Eltern Probleme für sie regeln sollen und deshalb Politiker wählen, die mit einfachen Weltbildern Stärke suggerieren – Politiker, die eine klare Auffassung davon haben, wer gut und wer böse ist oder Probleme gleich von vornherein leugnen, rechte Politiker wie Jair Bolzonaro, Vladimir Putin, Victor Orban, Donald Trump, Silvio Berlusconi, Benjamin Netanjahu, Scott Morrison, Mohammed bin Salman, Xi Jinping, die meisten afrikanischen Potentaten usw. Wobei nicht diese Leute das Problem sind – erfüllen sie doch nur ein Bedürfnis der Mehrheit, keine Ver-Antwortung zu übernehmen zu müssen und Opfer bleiben zu dürfen. Das Problem in der Paartherapie Hamburg sind wir alle – ist der Mensch, der nicht den Mut hat, aus der Höhle herauszutreten, um zu entdecken, dass auch Schatten nur verdecktes Licht sind, dass es in Wirklichkeit nur Licht gibt – denn Licht erhellt immer das Dunkel, Dunkel hingegen fällt niemals ins Licht.

So einfach

1. Das Gefühl der Machtlosigkeit entsteht aus der Angst, Besitz entweder zu verlieren oder von vorneherein nicht erlangen zu können
2. Der machtlose Mensch in der Paartherapie Hamburg sieht sich als Opfer und projiziert Schuld auf ein Außen: „Wenn ich einer Situation oder einer Person ausgeliefert bin, gegen die ich nichts machen kann, können es nur die Situation oder die Person sein, die für meine Machtlosigkeit verantwortlich sind“
3. Ob Partner*in, Regierung, Chef*in oder Gerechtigkeit – das Außen ist beliebig austauschbare Projektionsfläche, auf der sich immer das eigene Gefühl der Ohnmacht abbildet
4. Auf der Schuldwippe in der Paartherapie Hamburg schieben Opfer anderen die Schuld zu und machen sie zu Tätern – die wollen keine Täter sein, schieben die Schuld zurück und machen sich selbst zum Opfer
5. Jedes Opfer gibt die Verantwortung für das eigene Leben ab und fühlt sich machtlos gegenüber einem Außen, dem es ausgeliefert ist – es fühlt Wut, seine Situation nicht verändern zu können und projiziert Schuld
6. Im englischen heißt Verantwortung responsibility, the ability to respond. Ver-Antwortung ist die Fähigkeit, sich selbst Antwort auf alle Fragen zu geben
7. Ver-Antwortung beinhaltet auch die Ver-Antwortung für das eigenes Wohlergehen, das nur sichergestellt werden kann, indem man andere so behandelt, wie man selbst behandelt werden möchte
8. Jedes Wachstum braucht ein Mehr an Ressourcen. Wo das ständige Mehr in einer Welt von begrenzten Ressourcen herkommen soll – darauf gibt der Mensch keine Antwort und handelt demzufolge ohne Ver-Antwortung
9. Wachstum in der Paartherapie Hamburg ist vergleichbar dem Krebs, dessen Zellen sich nicht mehr als Teil der Ordnung begreifen, ihr eigenes Ding machen und so lange unkontrolliert wachsen, bis der ganze Organismus, von dem alle leben, stirbt
10. Der Mensch meint, Freiheit sei der höchste Wert – und verkennt, dass sie nur mit ihrem Gegenpol, der Ver-Antwortung zu haben ist

 

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